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Wenn das Wetter es zulässt, ist unser erstes Ziel die Quelle des Flusses Cetina – Vrilo Glavaš, in der Nähe der Kirche St. Spas, den Ruinen einer altkroatischen Kirche aus dem 9. Jahrhundert. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Sinj, wo wir die kleine Basilika – die Kirche der Muttergottes der Wunder von Sinj – besuchen werden. Der Bau der Kirche begann im späten 17. Jahrhundert; heute beherbergt sie zahlreiche sakrale Schätze, insbesondere das wertvolle Gemälde der Muttergottes der Barmherzigkeit – Muttergottes der Wunder von Sinj aus dem Jahr 1687. Jahre. Das an die Kirche angeschlossene Franziskanerkloster beherbergt auch eine reichhaltige Sammlung von über 1.300 archäologischen Artefakten, die in Sinj und Umgebung gefunden wurden, insbesondere aus der archäologischen Stätte von Aequum. Die nächste Station ist das Sinjska Alka Museum, wo eine moderne Multimedia-Präsentation (auf Deutsch) die turbulente, jahrhundertelange Geschichte von Sinj und diesem ritterlichen Spiel zum Leben erweckt. Die Sinjska Alka, ein Symbol für den Kampf um Freiheit, Frieden, Heimat und Glauben, findet im August dieses Jahres zum 310. Mal statt. Nach dem kulturellen Teil der Exkursion genießen wir die lokalen gastronomischen Spezialitäten. Im Dorf Dicmo probieren wir traditionelle Arambašići – ein Gericht, das seit Generationen nach alten Rezepten zubereitet wird. Bei gutem Essen, Trinken und Musik umgibt uns eine entspannte Atmosphäre und wir lassen den Ausflug angenehm ausklingen. Die Alka entstand zu einer Zeit, als es in Europa viele Ritterturniere gab. Heute sind sie alle in Vergessenheit geraten, mit Ausnahme der Sinjska Alka, die auch nach ihrem 300-jährigen Jubiläum unter dem Schutz der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit steht.